Asha Sharma spricht vor einem dunklen Hintergrund mit grünen Neonlichtern und einem leuchtenden Xbox-Logo.
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Xbox wird nicht verkauft, doch der Umbau geht weiter

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Xbox wird laut Asha Sharma nicht verkauft. Nach den vielen Umstrukturierungen bleibt aber offen, wie Microsoft die Sparte künftig aufstellen will.

Xbox steht nach Aussage von Asha Sharma nicht zum Verkauf. Die Xbox-Chefin hat damit Gerüchte über einen möglichen Abschied von Microsoft zurückgewiesen. Gleichzeitig zeigt ihre Antwort auch, wie viel sich bei der Sparte noch ändern kann: Microsoft wolle nach passenden Partnerschaften und einem passenden Geschäftsmodell suchen, um Xbox wieder voranzubringen.

Die Aussage ist wichtig, weil Xbox gerade einen ziemlich harten Umbau erlebt. Stellen wurden gestrichen, Projekte eingestellt und Studios neu zugeordnet. Ein Verkauf ist damit zwar vom Tisch, aber für Fans bleibt offen, wie Xbox in Zukunft genau aussehen soll.

Kein Verkauf, aber viele mögliche Änderungen

Sharma hat die Frage nach einem Verkauf klar verneint. Sie sagte aber auch, dass Xbox alles tun werde, was für den Erfolg nötig sei. Das klingt nicht nach einer festen Ansage für die nächsten Jahre, sondern eher nach einer Sparte, die weiter nach ihrem Platz im großen Microsoft-Konzern sucht.

Microsoft-Chef Satya Nadella erwartet, dass Xbox im nächsten Geschäftsjahr wieder wächst. Gleichzeitig rechnen manche Analysten weiter damit, dass Xbox irgendwann stärker eigenständig organisiert werden könnte. Das ist bisher aber keine bestätigte Planung.

Für Spieler heißt das vor allem: Die Marke Xbox soll bleiben. Welche Studios, Reihen und Plattformen in Zukunft besonders wichtig werden, ist dagegen noch nicht komplett klar.

Warum die Aussage viele Fans nicht ganz beruhigen wird

Der Hintergrund der Gerüchte ist nicht nur ein einzelner Kommentar. Xbox hat in den vergangenen Monaten große Veränderungen durchgemacht. Mehrere Studios und Marken wurden innerhalb des Konzerns verschoben. So gehört Halo nun zu Activision Blizzard, während Obsidian künftig Bethesda Game Studios zugeordnet ist.

Dazu kommen die vielen gestrichenen Stellen. Weitere Kürzungen gelten als möglich. Gerade deshalb klingt die Formulierung mit den neuen Partnerschaften und Geschäftsmodellen für manche Fans nicht nach einem einfachen „Weiter wie bisher“.

Xbox kann trotzdem auf eine große Reichweite verweisen. Nach Sharmas Angaben nutzen monatlich 500 Millionen Menschen Angebote der Sparte. Dazu zählen aber auch Reihen und Firmen wie Minecraft und King. Außerdem spielen inzwischen auch viele Menschen auf PlayStation Spiele aus dem Microsoft-Gaming-Portfolio.

Die Marke bleibt, die Strategie ist offen

Die wichtigste Nachricht ist klar: Microsoft will Xbox nicht verkaufen. Das beendet aber nicht jede Frage rund um die Sparte. Xbox muss nach dem Umbau zeigen, wie die vielen Teams, Marken und Plattformen zusammenpassen sollen.

Für Fans dürfte deshalb weniger entscheidend sein, ob Xbox weiter existiert. Spannender wird sein, welche Spiele und Studios Microsoft künftig wirklich unterstützt und ob die neue Strategie wieder für Wachstum sorgt.

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